Tinte auf Tintenstift

Flyer_Ferstl

ink on ink-pen (mixed media)

Samuel Ferstl

Es gilt nicht nur: Selbstreflexivität als Voraussetzung für jegliche Form der Arbeit; jede Verknüpfung von Atomen wird als Aktant gesehen und ein Befreiungsversuch von vermeintlich Schwächerem scheitert schon, wenn schwach zu schwach und stark zu stark sortiert werden soll. Symmetrie herrscht, wenn ein Bild oder ein Muster entlang eines Spiegelpunktes innerhalb eines Rotationsraumes Identität/Gleichheit aufweist. Stellen Sie sich vor, dass verschiedene Bereiche der Wissensproduktion einen Kernpunkt behandeln, ihre Ergebnisse jedoch schwer zu vergleichen sind. Und stellen Sie sich jetzt vor, dass The medium is the message, denn wenn hier jemand auf sein mögliches Potenzial getestet wird, dann nicht das Material, sondern der Besucher.

Ein Gruß, adressiert an Joseph Kosuth, Isa Genzken, Nina Canell, Sophie Calle und Ed Atkins, führt uns zu realen Existenzen. Existieren ganz klar, auch so kann man leben. Samuel Ferstl bewegt sich innerhalb der Kunstwelt – an der Schnittstelle von Peak Performance und Hyperrealismus; das Risiko und die Intervention als mögliche Praxis, Algorithmen zu durchbrechen.

Ferstl (*Februar 1991) arbeitet seit 2011 in der Skulpturenbäckerei von Stephan Huber (AdBK München). Dort studiert er uA Bildsprache und Metaphorik, Emotion und Kritik.

Sansaro Artboxen (Amalienpassage München, Amalienstr. 89)

05.09.-21.09.14 durchgehend einsehbar

 



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