Die
Klasse Stephan Huber in der Galerie der Künstler
28. Mai bis 20. Juni 2008
Eröffnung: 27. Mai 2008, 18-21 Uhr
Galerie
der Künstler (BBK München und Oberbayern)
Maximilianstraße 42, München (Seitentrakt des Völkerkundemuseums)
Öffnungszeiten:
Mi
| Fr | Sa | So 11-18 Uhr, Do 11-20 Uhr
Performance:
samstags und sonntags 16-18 Uhr, donnerstags 18-20 Uhr
An
Feiertagen ist die Galerie geschlossen.
In der Galerie der Künstler feiert die Klasse Stephan
Huber ein ganz besonderes Stadtjubiläum: 6000 Jahre München. Nach dem Rückzug
in die kontemplativ-selbstsucherische Einsamkeit außerhalb der Stadt (»Eremiten«, Dombergmuseum Freising, 2006) kehrt die Klasse nun mit
einem neuen kollektiven Selbstversuch nach München zurück. 850 Jahre München?
Für uns gibt es mehr zu erzählen.
»Die Ausstellung soll das Spiegelbild einer Stadt sein,
die zwischen Internationalität und Regionalität changiert. Tiefste mentale
Provinz, selbstzufriedener Reichtum, politische Ignoranz prallen auf Schönheit
der Architektur, Hedonismus und Freizeitgesellschaft. Doch gibt es auch das
Querdenkerische, das subversive Querulantentum, die regionalen Nischen, die
Unterschiedenheit in dieser großen Gemütlichkeitsmaschine München. Die
Ausstellung soll der Versuch des subkulturellen Flanierens in dem barocken,
oberflächlichen Lebensgefühl sein.«
(Stephan Huber)
»Schon lange nicht mehr so viel Spaß gehabt in den
behäbigen Verbands-Hallen! Die Studenten toben mit ihren Arbeiten ebenso rücksichtslos
wie vereinnahmend durch die historistische Architekturkulisse: Anmutungen,
Ambitionen, Drehungen über die fiktiv verlängerte Geschichte eines Dorfes,
das erst innerhalb der vergangenen 100 Jahre zur Stadt mutiert ist. (...) Großartig!« (Süddeutsche Zeitung)
Artikel
Süddeutsche Zeitung
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